„Sea Watch 3“ wieder im Einsatz an der tödlichsten Grenze der Welt!

Freiburg, Valetta // 22. Oktober 2018 // Äquator
Wie die Organisation Sea-Watch am Sonntag mitteilte lief das gleichnamige Schiff der NGO gegen 7 Uhr des selbigen Tages nach dreimonatiger willkürlicher „Gefangenschaft“ wieder aus.

Seit dem 2. Juli wurde das Schiff sowie weitere Schiffe der zivilen Seenotrettungsflotte in maltesischen Hafen Valetta festgehalten. Die Maltesische Regierung hatte bei mehren Schiffen deren ordnungsgemäße Registrierung angezweifelt und prüfen lassen.

“Es ist höchste Zeit, dass die Maltesischen Behörden unser Schiff freilassen”, sagt Johannes Bayer, Vorstandsvorsitzender von Sea-Watch e.V. “Über 500 Menschen sind im Mittelmeer ertrunken, seit unsere Schiffe beschlagnahmt wurden – vermutlich viele mehr, von deren Schicksal an der tödlichsten Grenze der Welt niemand mitbekommen hat, weil niemand vor Ort war um zu berichten.”

Mehr dazu: https://sea-watch.org/sea-watch-3-verlaesst-malta/